Familienbildungsstätte Elmshorn

Titelbild Sulawiki
FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE
ELMSHORN
FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE
ELMSHORN

Elternbegleiter

Bundesarbeitsgemeinschaft
Familienbildung und Beratung e.V.

Zertifizierungsmaßnahme

Elternberater und Elternbegleiter
zu den Bildungsverläufen von Kindern
für Einrichtungen der Eltern- und Familienbildung
Eltern-Kind-Zentren
Mehrgenerationenhäuser
Familienzentren
Kindertagesstätten

Leitung/Referenten

Ursula Ellinghausen, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin
Wilfried Hake, Dipl. Sozialpädagoge

Tagungsort Elmshorn 2012

Familienbildungsstätte
Lornsenstr. 54 a
25335 Elmshorn
1. Modul 02. – 06.01.2012
2. Modul 26. – 30.03.2012
3. Modul 25. – 29.06.2012
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei
Service: Seminarunterlagen, CD und Lizenzgebühren, Unterkunft und Verpflegung

Anmeldung und Auskunft

Bundesarbeitsgemeinschaft Familienbildung und Beratung e.V.
Hamburger Str. 137, 25337 Elmshorn
Fon 04121 – 461380
Fax 04121 – 4613839
infos@familienbildung.de
www.familienbildung.de [www]

Elternberater und Elternbegleiter

zu den Bildungschancen und Bildungsverläufen von Kindern


Tendenziell lässt sich eine Zunahme von jungen Eltern registrieren, die sowohl in ihrer Partner- und Elternrolle als auch in Erziehungsfragen verunsichert sind. Hierzu haben die besonderen Anforderungen der modernen, pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft genauso beigetragen wie die weltweit schwierige Arbeitsmarktlage, die damit verbundene notwendige Flexibilität bei der Wahl des Wohnortes sowie die unselektierte Medienlandschaft.

Eltern wünschen sich häufig Hilfe und Beratung für ihren Erziehungsalltag, die ihnen aber durch die bisherigen Angebote der Einrichtungen der Familienbildung, Familienzentren, Kindertagesstätten, Eltern-Kind-Zentren und Mehrgene-rationenhäuser nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Auf Grund dieser Entwicklung entstand ein sozialraum-orientiertes, niederschwelliges Bildungs- und Beratungs-konzept für die Praxis.

Ziel der Maßnahme ist die Qualifizierung von Fachkräften zum Elternberater. Sie beinhaltet neben der konkreten Wissensvermittlung das Erlernen praktischer Handlungs-umsetzung, die Materialschulung und den Erwerb beratungstechnischer bzw. medialer Kompetenzen.

Im Einklang werden hier Bildungs- und Beratungsmodule kompetent verknüpft. Die Methodik und Didaktik ist zielgruppenorientiert. Regionale Netzwerke und Kontaktpools sind zwingend eingeplant, so dass die Weitervermittlung an Experten gewährleistet ist. Im Rahmen des neuen Bundesprojektes „Elternchance ist Kinderchance“ wurden der Elternberaterqualifizierung weitere Module zum Elternbegleiter durch die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg implementiert, um die Bildungschancen von Kindern insbesondere aus bildungsfernen und aus benachteiligten Elternhäusern zu verbessern. Im Besonderen trägt die Konzeption der großen Bedeutung der Eltern für den frühkindlichen Bildungs- und Erziehungsprozess Rechnung. Sie verbindet stationäre und aufsuchende Arbeit in der Eltern- und Familienbildung auf der „Vorortebene“ im Sinne der Stärkung der Elternkompetenz und -verantwortung zu den Bildungsverläufen der Kinder.

Inhalt


Familienorientierte Beratungstechniken

Intervention und Kooperation in der Beratung

Familie

Frühe Hilfen im Übergang zur Elternschaft und in der (frühen) Kindheit

lerntheoretische Aspekte und psychomotorische Abläufe)

Gewaltstrukturen in der Familie - Gewaltfreie Erziehung

Wertediskussion und Wirksamkeit von Elternbildung und Elternberatung

Medienkompetenz in der Arbeit mit Elterngruppen

Bildungsberatung und Bildungsbegleitung für junge Familien

Arbeitsmethoden

Übungen und Fallbeispiele, Rollenspiele und Praxisreflexion, Plenums-, Gruppen- und Einzelarbeit, Präsentationstechniken.

Hinweis

Die Zertifizierung zum Elternberater umfasst neben der
3 Wöchigen Teilnahme
- die Vorlage und Präsentation einer Abschlussarbeit
- Literaturstudium
- Erschließung eines persönlichen Netzwerkes in der
eigenen Region

Förderung

Die Veranstaltung wird durch das
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.